Patientenverfügung - Vollmachten - WTF

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Patientenverfügung - Vollmachten

Sonstige Lösungen
Was geht, wenn nichts mehr geht?

Nichts ist so beständig wie die Veränderung.

Wie schnell eine Veränderung eintreten kann, erfährt man, wenn man zum Beispiel einen Unfall erleidet oder einfach seinen eigenen Willen nicht mehr kund tun kann.

Stellen Sie sich vor, Sie können von jetzt auf nachher Ihrer Umwelt nicht mehr mitteilen, was Sie wollen.

Unwahrscheinlich? Eher nicht.

Stellen Sie sich weiter vor, Sie liegen aufgrund eines Unfalls, einem Schlaganfall, eines Herzinfarkts im Koma oder können aufgrund von Demenz nicht mehr über Ihr eigenes Leben entscheiden. Was passiert dann?


Ein Ehepartner oder die Familie, nahe Angehörige werden schon das richtige entscheiden? Vielleicht, wenn Sie dürfen! Ja richtig gelesen. Denn nur wenn diejenige, oder derjenige explizit per Vollmacht von Ihnen bevollmächtigt wurde, kann er in Ihrem Willen handeln.

Liegt keine Vollmacht vor entscheidet der Staat, teilweise über die Köpfe der Angehörigen hinweg, was mit Ihnen, Ihrem Vermögen oder auch mit Ihrer Firma geschieht!

Aktuell:
 
BGH Richter entscheiden: Vollmachten und Verfügungen müssen konkret ausformuliert sein um den Willen des Patienten rechtlich umsetzen zu können. (Az. XII ZB 61/16)
 

Die Tragweite von Vollmachten in "Eigenproduktion" mittels Vorlagen und Formularen könne der Bürger oft nicht einschätzen, so der Tenor von Rechtsanwälten und Notaren. Das aktuelle Urteil zeigt eindrucksvoll, dass man seine Vollmachten von einem Juristen erstellen lassen soll und diese in jedem Fall konkret und situationsbezogen sowie umfangreich sein sollen.
 

Darüber hinaus empfehlen Experten die Haftung für Inhalte und Zusicherung für die Durchsetzung im Fall der Fälle schriftlich bestätigen zu lassen.
 
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